Norwich Terrier u. französische Bulldogge Pebble Creek Hundesalon


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Zum gedenken an unseren 1. Norwich Pfüdi

Norwich Terrier

Sunny Boy v. Richcastle: 06.08.1993 - 09.03.2010

Pfüdi ist in unseren Armen eingeschlafen.

Und so begann die Geschichte mit unserem Pfüdi:
Im Sommer 1993 entschlossen wir uns einen Norwich zu kaufen und nun begann die Suche, denn auch vor bald 17 Jahren war es nicht ganz einfach einen solchen Schatz zu bekommen. Doch wir hatten Glück, in der Schweiz war gerade noch ein einziger Welpe geboren, welcher noch nicht def. vergeben war. Der Züchter wollte ihn zwar behalten, sofern er die ersten Voraussetzungen für einen zukünftigen Zuchtrüden erfüllen würde, ich war aber so hartnäckig weil ich ihn unbedingt wollte, das ich versprach wenn er sich gut entwickeln würde für die Zucht zur Verfügung zu stellen und mit ihm auch an Ausstellungen zu fahren. So durfte Sunny zu uns kommen und wir hatten eine grosse Freude also wir nach mehrmaligen Besuchen beim Züchter, Pfüdi am 30. Oktober 1993 zu uns holen durften.
Wir lernten durch unseren kleinen Wollkneuel viele neue Leute kennen, da er überall durch seine liebevolle Art auffiel. Wir besuchten mit ihm die Welpengruppe wo er sich mit zwei Neufundländer, einem Leonberger und weiteren grossen Hunden anfreunden musste aber er schafte das mit bravour.
Pfüdi begleitete uns bei jedem Ausflug und war immer mit dabei wenn ich nicht bei der Arbeit war. Im Alter von einem Jahr bekam er einen Kollegen, es war ein Colliemischling den wir von den verstorbenen Eltern meines Ex-Mannes übernahmen. Lessi war schon ca 8jährig als er zu uns kam und verstand sich super mit Sunny.
Als Pfüdi etwas mehr als ein Jahr alt war sahen wir nun def. das er für die Zucht nicht geeignet war, wegen seinem weichen Haar und auch ein Hoden war nicht am richtigen Ort, so dass wir ihn kastrieren liesen.
Ich ging mit ihm in die Hundeschule und begann mit Agility. Anfänglich wurden wir in der Gruppe belächelt, da er mit Abstand der Kleinste war aber nach kleinen Startschwierigkeiten machte es in seinem inteligenten Köpfchen "klick" und er kappierte sehr rasch was wir von ihm wollten. Es machte ihm sichtlich Spass und die Kursleiterin sagte ofmals: Andrea, zeig du mit Pfüdi vor, der kappiert das so schnell.......! Das Grinsen der anderen Kursteilnehmer hörte sehr rasch auf, da sie sahen, dass auch ein kleiner Hund intelligent sein kann. Wir waren eine ganz tolle Hunde- und Menschengruppe und hatten viel Freude an den Abenden.
Als unser erster Sohn zur Welt kam war Pfüdi etwas mehr als ein Jahr alt und es war nie ein Problem mit Hund und Baby. Pfüdi wurde von mir immer aufgeboten mitzukommen wenn ich etwas machte mit unserem Säugling und so kam überhaupt keine Eifersucht auf. Pfüdi war immer dort wo ich war, ich musste ihn nie suchen und nie angst haben dass er auf einem Spatziergang wegrennt, er war einfach super!
Als das zweite Baby kam und wir von Schöftland ins Basel-Land umzogen wurde seine zweite grosse Leidenschaft ins Leben gerufen: Das Traktorfahren!!! Mein Ex-Mann baute für ihn ein Sitzchen und Pfüdi durfte immer Traktorfahren. Wurde er nicht sofort hinauf gehoben, so durfte mein Ex nicht wegfahren, denn Pfüdi wartete ganz bestimmt unter dem Traktor und wollte einfach mit gehen. Er wusste genau dass er jetzt in den Wald fahren kann und vielleicht wird sogar noch eine Wurst gebraten......mmmh, fein!
Als Lessie starb kam bald eine neue Kollegin hinzu, zuerst ein Mischling aus Spanien und etwas später entschloss ich, dass ich zu züchten beginnen möchte und es kam eine Norwich Hündin dazu. Pfüdi war also nie mehr ganz alleine.
Als unsere Ehe auseinander ging litt Pfüdi sehr darunter er war wie ein Kind, das uns genau sagen konnte was er wollte und da mein Ex und ich uns gut verstanden war es klar, dass wir Pfüdis Wunsch erfüllen und er zu Heinz gehen durfte. Er war in der Zwischenzeit auch schon etwas älter geworden und kam mit dem "Alleinsein" gut klar, denn am Morgen früh, über den Mittag und Abends gab es natürlich einen Spatziergang und eine Norwichdame hatte er auch noch. So hatte Pfüdi eine ruhigere gemütliche zweite Lebenshälfte vor sich und genoss dies sichtlich.
Im laufe des letzten Jahres (Pfüdi ist in der Zwischenzeit 15jährig) wussten wir das der Moment des Abschiedes näher rückt und wir waren ganz Froh, dass Pfüdi all die Jahre NIE!!!! Krank war. Ausser den Impfungen, Entwurmen und mal ein kleines Weh, Wehchen hatte er nie etwas!
Das war Pfüdis Lebenslauf und wir waren wirklich sehr glücklich mit ihm, wir werden viele Erinnerungen von ihm behalten und ihn nie vergessen!



Sunny Boy vom Richcastle in seinen jungen Jahren, er war für jeden "Schabernack" zu haben. Auf dem Bild oben links ist Pfüdi gerade mal 13 Wochen alt, auf dem Bild oben rechts posiert er nach seinem Sieg im Agility Wettbewerb von den Anfänger! Super gemacht Pfüdi.




aktualisiert am: 08.10.2017 | pebblecreek@eblcom.ch

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